Gemeinschaftlichkeit wachsen lassen

 

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Unsere VisionMitwirken

Ein Gemeinschaftskeimling wächst

Ein Ort für die Zukunft mit gemeinschaftsgetragenem Acker, Wald, Kulturort und Mehrgenerationenhaus entsteht gerade im Nachbardorf: Der Wolfshof. Damit enkeltaugliche Visionen an diesem Ort verwirklicht werden können, braucht er deine Unterstützung!

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die Fuchsmühle

Ein Netzwerk der Gemeinschaftlichkeit

Gemeinschaftlichkeit hat viele Gesichter. Menschen erleben sie beim Lesen, Kinder großziehen, Jäten, Geld teilen, Zimmern, Kuscheln, Entscheidungen treffen, Orte hüten, Kunst schaffen, Singen, Feiern, Konflikte transformieren, Widerstand leisten oder Socken stopfen.

Rund um die Fuchsmühle pflegen wir ein Netzwerk der Gemeinschaftlichkeit. Wir sind keine feste Gemeinschaft, zu der Menschen gehören können oder auch nicht, sondern organisieren uns in vielen sich überlappenden Kreisen, die jeweils mit schützenden halbdurchlässigen Membranen umgeben sind. Menschen teilen Wohnungen, Autos, Werkstätten, Geld, Zeit, Pflege, Lebensmittel, reparieren Dinge, treffen gemeinstimmig Entscheidungen und richten sich in Vielfalt gemeinsam aus. Es gibt zwei monatliche Treffen für alle, die sich mit dem Netzwerk verwoben fühlen, wo Organisatorischem, und Emotionalem jeweils Raum geschenkt wird.

Teil des Netzwerks sind zur Zeit etwa 37 Menschen, 8 Orte zum Wohnen und Arbeiten, viele Gedanken, Fürsorge und unterstützende Kraft befreundeter Menschen. Manche von ihnen teilen all ihr Geld miteinander, manche wohnen vor allem darin, manche bringen sich in einem der vielen Projekte ein, die im Entstehen sind.

Was wir sind und was wir wollen, ist durch diese Komplexität schillernd und sich stetig wandelnd. Mit einigen Orientierungshilfen, wie den Muster des Commonings, schreiten wir fragend voran in eine Zeit voller Ungewissheiten und multipler Krisen und versuchen mit unseren Schritten gemeinsam eine andere Geschichte für die Zukunft zu erzählen.

 

 

unsere vision

Zu einer lebendigen Region beitragen

Wir träumen von einer schöneren und gerechteren Welt für alle.
Als junge Menschen, die die globalen ökologischen und sozialen Krisen unserer Zeit ernst nehmen, wollen wir mit unserem Wirken auf die Notwendigkeit eines Systemwandels antworten. In unseren Utopien organisieren wir unsere wirtschaftlichen Kreisläufe wieder kollektiv nach Bedürfnissen und Fähigkeiten, mit der Ausrichtung auf Gemeinwohl und eine gleichberechtigte Verteilung von Ressourcen, anstelle von Profit. Wir begreifen uns als kleinen Teil einer großen Menschheit, pflegen lebendige Beziehungen miteinander und gehen regenerativ mit den Ökosystemen der Erde um. Wir wünschen uns ein Zusammenleben, in der Menschen dem nachgehen können, was sie lieben und damit zum Wohl ihrer Gesellschaft beitragen.
Wie können wir diese Wünsche Wirklichkeit werden lassen? Gemeinsam mit vielen Menschen, die sich die gleichen Fragen stellen, wollen wir forschen, zuhören, ausprobieren, scheitern und erneut probieren, in voller Anerkennung, dass wir die Antworten nicht kennen können und es viele verschiedene Wege des Wandels gibt.

 

wie alles begann

 

Es wuchs ein Gemeinschaftkeimling

 Im Sommer 2020 wurde von einer kleinen Gruppe zu einer Wanderung eingeladen. 18 Menschen wanderten eine Woche von Witzenhausen nach Waldkappel und fragten sich: Könnten wir als Gemeinschaft leben? 
Im Oktober zogen wir dann mit 12 junge Menschen in die Fuchsmühle ein um eine erste Keimzelle unserer Vision zu bilden. Denn wir wollten nicht nur eine einzelne Gemeinschaft gründen, sondern ein Netzwerk an Gemeinschaftlichkeit, in dem viele kleine Gemeinschaften, Familien und Leute auf ihre Art Teil sein können.
Im ersten Jahr waren wir vor allem damit beschäftigt zu Landen und zu Lauschen. Was gibt es hier schon? Was brauchen die Menschen und die Landschaft hier? Wie können wir eigentlich jetzt und in Zukunft gut miteinander leben? Wie können wir uns hier in der Region gut einbringen, sodass sie lebendiger wird?
Wir haben viel geredet, gepflanzt, gelacht, gestritten, gefragt, uns versöhnt, sind gescheitert, resigniert, haben geträumt und nachgedacht. Nach einem Jahr sind wir noch immer da mit all unseren Widersprüchen, Sehnsüchten und Fragen. Wie wird es weitergehen?

 

Aktuelle Projekte

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Solltest du bei einer größeren Spende eine Spendenquittung benötigen, kontaktiere uns bitte vor deiner Spende unter: fuchsmuehle@riseup.net

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LAUSCHEN & LANDEN

Welche Geschichten erzählt uns dieser Ort? Wie können wir uns in die bestehende Geschichte Waldkappels einweben?

Welche Feste wurden und werden hier gefeiert? Was bewegt die Menschen hier? Was sind die größten Herausforderungen und was sind die größten Potenziale dieser Region?

VISION & UTOPIE

Wie könnte eine lebendige, regenerative und sozial gerechte Region aussehen? Was machen die Menschen dort? Wo sind die Kinder und die alten Menschen? Was essen wir? Wie bewegen wir uns fort und wie gewinnen wir Energie? Wie fühlen sich unsere Beziehungen an? Was wäre der kreativste Ausdruck einer nachhaltigen und solidarischen Lebensweise?

GEMEINSCHAFT & GRENZEN

Wie können wir eine Keimzelle für gemeinschaftliches Leben & Wirken in der Region sein?  Wie gestalten wir unsere Membran auf eine Weise, die weiche Übergänge zwischen Drinnen und Draußen ermöglicht? Welche gemeinsame Ausrichtung ermöglicht es uns, unsere individuellen und kollektiven Potenziale zu leben?

 

VERNETZUNG & ORGANISATION

Wie kann eine Gemeinschaft ganz groß und klein gleichzeitig sein?

Wie können sich autonome Gemeinschaftszellen als großer Organismus organisieren?

Wie kann ein Netz der Gemeinschaftlichkeit aussehen, von dem viele Menschen auf ihre Art Teil sein können?

WANDEL & VERANTWORTUNG

Wie passiert Wandel in der Welt? Wer wandelt wen oder was und wofür? Wie können wir die Qualitäten, die unsere Utopie ausmachen bereits auf dem Weg dorthin leben? Wie können wir auf dem Weg zur Utopie sensibel mit den Strukturen umgehen, aus denen wir kommen? Was heißt es in der heutigen Zeit volle Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen?

 GESELLSCHAFT & ÖKONOMIE

Warum haben alle so wenig Zeit? Wie kann nicht mehr die Anhäufung von Kapital, sondern die Sorge umeinander und alles Lebendige im Zentrum unserer Gesellschaft stehen? Was wird möglich, wenn sich unser Wirtschaften nicht an Profit, sondern an unseren Bedürfnissen und dem Gemeinwohl orientiert?

aktuelles

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WISSEN

Buchhaltung & Steuer

Wie zähmt man einen Fuchs?

Welche Strukturen ermöglichen eine Vielfalt an Ausdrucksweisen unterschiedlicher Wandelansätze?

Wie treffen wir gemeinsame Entscheidungen, die weiser sind als das Individuum?

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